Rund um den Kürbis

 

Anbau

Etwa 70 Sorten Kürbisse wachsen auf unseren Feldern. Sie werden von Hand gesät, das Kraut gehackt und alle Früchte von Hand geerntet, daher die hohe Qualität. Wir wirtschaften konventionell, allerdings erhalten unsere Kürbisse keinen Mineraldünger und werden nicht gespritzt.

 

 

Kürbisanbau

 

 

 

Sorten

 

Anfang August ernten wir die ersten Sommerkürbisse, das sind verschiedene Sorten Patissons und Zucchinies. Sie werden "klein und fein"geerntet und sind frisch zu verarbeiten, also nicht lange lagerfähig.

Ab Mitte August bieten wir die ersten Winterkürbisse, wie z. B. den beliebten roten Hokkaido an. Sie sind besonders haltbar und dekorativ! Sie brauchen zur Bildung der harten Schale und des festen, gelblich-bis orangefarbenen Fruchtfleisches eine ganze Saison. Die Bezeichnung Winterkürbis besagt, dass die Frucht während der Wintermonate gelagert werden kann.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Kürbissorten zu gruppieren. Für unsere Kunden hat sich einmal die Unterteilung in Sommer-und Winterkürbisse bewährt. Die große Gruppe der Winterkürbisse teilen wir weiterhin ein in:

 

 

große Sorten   Portionskürbisse   Muskatkürbisse   Zierkürbisse
             
     
             
Wir bieten verschiedene große Sorten an, wie den roten und den gelben Zentner. In diese Gruppe gehören auch die Hubbards, die Halloweenkürbisse und die großen Muskatkürbisse.   Zu den Portionskürbissen zählen die kleineren Sorten, die eben nur eine Mahlzeit ergeben, wie der Hokkaido, Rondini, Butternut, die kleinen Muskats, Eichel- und Maronenkürbis.   Der Name Moschus- oder Muskatkürbis bezieht sich auf das Fruchtfleisch. Die aufgeschnittenen Früchte verströmen einen mehr oder weniger intensiven Moschusgeruch, einen planzlichen Duftstoff, der als fruchtig, süss und lieblich zu beschreiben ist. Schon zu Beginn der Vollreife haben die Früchte einen mehligen Überzug, der wie eine Patina wirkt. Muskatkürbisse werden als letzte geerntet, Ende September.   Jeder Winterkürbis ist eigentlich ein Zierkürbis, weil er lange hält und dekorativ ist. Reine Zierkürbisse sind jene, die den giftigen Bitterstoff Cucurbitacin enthalten. Da dieser Stoff extrem bitter schmeckt, kommt niemand in die Versuchung, die Frucht zu essen. Bei Genuss kommt es unweigerlich zu Durchfall.
             
große Sorten
 
 
Wir bieten verschiedene große Sorten an, wie den roten und den gelben Zentner. In diese Gruppe gehören auch die Hubbards, die Halloweenkürbisse und die großen Muskatkürbisse.
 
Portionskürbisse
 
 
Zu den Portionskürbissen zählen die kleineren Sorten, die eben nur eine Mahlzeit ergeben, wie der Hokkaido, Rondini, Butternut, die kleinen Muskats, Eichel-und Maronenkürbis.
 
Muskatkürbisse
 
 
Der Name Moschus- oder Muskatkürbis bezieht sich auf das Fruchtfleisch. Die aufgeschnittenen Früchte verströmen einen mehr oder weniger intensiven Moschusgeruch, einen planzlichen Duftstoff, der als fruchtig, süss und lieblich zu beschreiben ist. Schon zu Beginn der Vollreife haben die Früchte einen mehligen Überzug, der wie eine Patina wirkt. Muskatkürbisse werden als letzte geerntet, Ende September.
 
Zierkürbisse
 
 
Jeder Winterkürbis ist eigentlich ein Zierkürbis, weil er lange hält und dekorativ ist. Reine Zierkürbisse sind jene, die den giftigen Bitterstoff Cucurbitacin enthalten. Da dieser Stoff extrem bitter schmeckt, kommt niemand in die Versuchung, die Frucht zu essen. Bei Genuss kommt es unweigerlich zu Durchfall.

 

Lagerung

 

Die Früchte sind an einem gut belüfteten und trockenen Ort flach zu lagern, die ideale Lagertemperatur liegt zwischen 12 und 17° C. Eine Lagerung bei Zimmertemperatur ist auch möglich, die Früchte werden dann aber früher reif und entsprechend rascher mehlig oder fasrig. Muskatkürbisse müssen in unseren Breitengraden nachreifen, für sie ist Zimmertemperatur, zumindest am Anfang, von Vorteil.

 

Inhaltsstoffe

 

Mit der Nostalgiewelle und dem neuen Ernährungsbewusstsein liegt Kürbis voll im Trend und erfreut sich wachsender Beliebtheit.

 

Er enthält, wie auch die anderen Fruchtgemüse, nur wenig Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate und ist mit 20 Kalorien/100 g Fruchtfleisch ein absolutes Leichtgewicht. Der Anteil an Ballaststoffen mit 1,5 g Fasern/100 g ist relativ hoch, pflanzliche Fasern sorgen für eine gute Verdauung.

 

Kürbisanbau

 

Der Kürbis enthält zudem wichtige Oligo-Elemente (Spurenelemente), Kalium (600-700 mg/100 g Fruchtfleisch), Spuren von Phosphor, Kalzium, Chlor, Magnesium, Schwefel, Natrium, Eisen, Zinn und Mangan, die Vitamine A, B, E und C (10-15 mg/100 g Fruchtfleisch) und Provitamin A. Vor allem die orangefleischigen Sorten, z.B. die Muskatkürbisse, enthalten viel Beta-Karotin (Provitamin A). Beta-Karotin lindert nachweislich Herzprobleme, beugt Arteriosklerose vor und unterstützt das Immunsystem.

 

Quelle:
Das große Buch vom Kürbis, Bänziger und Brancucci, Midena&Fona Verlag GmbH